CORONA

Was tun bei Verdacht?

Mehrsprachige Infoblätter der Johanniter Unfallhilfe - englisch, dari, arabisch, farsi, türkisch, russisch, italienisch, französisch abrufbar über den BUMF

https://b-umf.de/p/mehrsprachige-informationen-zum-coronavirus/

Internationale Wochen gegen Rassismus 2020:

Trotz Corona „Gesicht zeigen – Stimme erheben“

Das Engagement gegen Rassismus geht weiter "Neben dem Coronavirus geistert ein weiteres Virus durch die Welt, das wir bekämpfen müssen." sagt der Hamburger Musiker Enno Bunger im Video zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020. Gemeinsam mit mehreren Initiativen und Künstlern – wie beispielsweise Purple Schulz, Stefan Stoppok, MALONDA oder Dota Kehr – hat er „Gesicht gezeigt“ und sich gegen Spaltung, Hass, Hetze und Rassismus positioniert.

Datum: 23.03.2020 18:50 Uhr

Angesichts der Corona-Krise fordert der UN-Generalsekretär, alle Waffen zum Schweigen zu bringen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Sonst drohten Millionen zu sterben.

Antonio Guterres will einen sofortigen Stopp aller Kampfhandlungen.
Quelle: dpa

UN-Generalsekretär António Guterres hat angesichts der Corona-Pandemie einen weltweiten Stopp aller Kampfhandlungen gefordert:

Wie wir in den letzten Tagen schmerzlich zu spüren bekamen, hat die Corona-Krise mittlerweile den nahezu vollständigen Stillstand des gesellschaftlichen Lebens zur Folge. Mit diesem Stillstand werden leider erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen einhergehen. Insbesondere aufgrund des Weg-falls von Aufträgen und Arbeitsplätzen werden deutlich mehr Menschen als bislang auf staatliche Leistungen angewiesen sein – und sei es nur für eine Übergangszeit. Denn neben den Menschen, die bereits jetzt Sozialleistungen beziehen (SGB II/SGB XII/AsylG/KIZ/WoGG), werden auch Selbständige, Künstler*innen, Geringverdienende, Minijobber*innen und durch die Corona-Krise wirtschaftlich Strauchelende auf soziale Leistungen der Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung angewiesen sein.Da es einkommensschwachen Haushalten in der Regel auch an entsprechenden Rücklagen fehlt, um die ausfallenden Einkünfte eine Weile lang auszugleichen, erlauben wir uns eine Reihe von Vor-schlägen zu machen, wie die Krise für alle Beteiligten abgefangen werden kann.Im Folgenden haben wir deshalb 29 Vorschläge ausgearbeitet, die zum Teil sofort, zum Teil erst nach vorheriger Gesetzesänderung umgesetzt werden könnten und einen wertvollen Beitrag leisten würden, um die Versorgung aller Betroffenen sicherzustellen:I. Finanzielle Zusatzleistungen 1.„Corona-Einmalzahlung“ für SGB II-, SGB XII-, AsylG-, KIZ-, WoGG- und geringverdienen Haushalte Im Zuge der Krise haben in den meisten, wenn nicht gar allen Städten die Tafeln, die einen maßgeblichen Beitrag zur Lebensmittelversorgung von Sozialleistungsbeziehern leisten, geschlossen. Hinzu kommen Preissteigerungen und Mehrkosten. Um all dies zu kompensieren, schlagen wir eine Einmalzahlung in Höhe von 500 € für jeden SGB II-, SGB XII-, AsylG-, KIZ - und WoGG-Single-Haushalt, sowie in Höhe von 250€ für jede weitere Person vor, um dies zu kompensieren.Wenn kein SGB II-, SGB XII-, AsylG-, KIZ- und WoGG-Bezug vorliegt, sollen auch Haus-halte mit geringem Einkommen, sog. Niedriglohnhaushalte, aufstockende Einmalzahl-ungen in Höhe des Differenzbetrages zwischen dem (nach SGB II-Regeln bereinigten) Einkommen und ihrem SGB II-Bedarf zzgl. des Einmalzahlungsbetrages erhalten2.„Corona-Zuschlag“: Temporäre Erhöhung der SGB II-, SGB XII-, AsylbLG-Regelbedarfe Während der laufenden Corona-Krise sollten die SGB II-, SGB XII-, AsylbLG - Regelbedarfe um einen Corona-Zuschlag von 100 € erhöht werden.Damit sollen Mehrkosten für gesundes, vitaminreiches und ausgewogenes Essen abge-federt werden. Dies ist Voraussetzung für die Stärkung des Immunsystems und Schutz vor Krankheiten. Zudem fällt die kostenlose Essensversorgung von Kindern wegen Kita- und Schulschließ-