Am 15. Dez. 2017 besuchten 20 Flüchtlinge und 20 SchülerInnen der Martin Luther King Schule und weitere Personen die Ausbildung von Evonik in Marl.

 

  

 Fotos: Tobias Römer/Evonik Marl

  1. Abrahamsfest                     Marl 5.2.2018

„Jüngere fragen, Ältere erzählen: Einwanderung aus der Türkei und Leben in Marl heute“. Dazu haben Jugendliche aufgrund von Interviews mit Älteren einen weiteren Film hergestellt. Er wird am Sonntag, 11. Feb. 2018 um 14.30 Uhr in der Yunus Emre Moschee, Sickingmühlerstrasse/ Haardstrasse in Marl-Brassert öffentlich vorgeführt. Dazu wird im Namen des 17. Abrahamsfestes und der Yunus Emre-Moschee herzlich eingeladen. Am Gespräch beteiligen sich die jüngeren Filmemacher (aus der Yunus Emre Moschee)  und Ältere, die befragt wurden.

Dieses Projekt hatte bereits in früheren Jahren aufschlussreiche Kurzfilme in der Fatih-Moschee erbracht. Es soll auch in 2018 in der Yunus Emre Moschee und darüberhinaus in weiteren Marler Moscheen und Vereinen fortgeführt werden.

Nach und nach entsteht in Marl ein  nach und nach ein zeitgeschichtliches Film-Archiv .

Gez. Hartmut Dreier (tel. 02365 – 4 20 76, email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Fotos von der Veranstaltung im Fotoalbum oder auf das Plakat klicken.

 

Veranstalter: Die Stadt Marl in Kooperation mit den ev. und kath. Kirchen, CIAG Marl, Weltzentrum Marl, Integrationsrat, Städtepartnerschaftsverein Marl-Zalaegerszeg-Krosno, Worship Projekt Marl.

Als Zeitzeugin las Halina Birenbaum (Herzliya, Israel) eigene Gedichte - bewegend. Den Film einer Marler Besuchsgruppe vom genannten Städtepartnerschaftsverein im ehem. KZ Auschwitz-Birkenau (realisiert von Brigitte und Manfred Vorholt) begleitete Michael Kunze (Konzertmeister der Musikgemeinschaft Marl, Dozent an der Städtischen Musikschule Marl) auf seiner Violine - spontan und virtuos. Michael Sturm von Villa ten Hompel (Münster/W.) referierte über den aktuellen Diskussionsstand des Erinnerungs-Lernens - erwachsenenpädagogisch . "Wie sollen wir heute
angemessen mit dieser Vergangenheit umgehen?", konkret dazu präsentierte der Leistungskurs Geschichte des GiL = Gymnasiums am Loekamp unter Leitung von Benedikt Berghoff eine gut gearbeitete Ausstellung im Foyer des Rathaus-Saales (aus Zeigründen leider nicht in einem Beitrag in der Veranstaltung). Bürgermeister Werner Arndt begrüßte,Integrationsratsvorsitzender Cengiz Caliskan verabschiedete. Das Worship Projekt Marl begleitete diese Veraqnstaltung "Wege der Erinnerung". Jennifer Radscheid moderierte das ganze, sie ist verantwortlich für Erinnerungsarbeit in Marl. Vor der städtischen Gedenkfeier leiteten die Pastoren Herbert Roth und Ulrich Walter den Ökumenischen Gottesdienst zur Gedenkfeier - ebenfalls im Rathaus.

Ein unbeschriebenes Blatt Papier

Ein unbeschriebenes Blatt:

Viel zu klein, um alle Ungeheuerlichkeiten in Worte zu fassen.

 

Ein unbeschriebenes Blatt:

Viel zu leicht, um der Wucht der Nachrichten zu widerstehen.

 

Ein unbeschriebenes Blatt:

Zwar klein und leicht, aber auch  bereit, die Hoffnung auf Menschlichkeit und Frieden festzuhalten.

 

Verfasser: Helmut Schöning (Bochum)