Auf dem Foto: vordere Reihe von links nach rechts: Ursula Wünstel, Ahmed Cinal, Bünyamin Gedik, Almuth Dreier, Ursula August, Rainer Volz, Ali Özbay. Hintere Reihe v.l: Hartmut Dreier, Beatrix Ries, Roland Wanke, Celalettin Tabak.

Auch viele Kirchenmitglieder waren zugegen, als Ursula August und Rainer Volz am 19. Juni 2018 in der Fatih-Moschee Marl über ihre Erfahrungen in der Türkei 2011 - 2017 berichteten.Eingeladen hatten die CIAG Marl Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl zusammen mit der gastgebenden Fatih-Moschee (und der benachbarten Kuba-Moschee) sowie die Käthe Kollwitz Grundschule, Pestalozzi Grundschule, die kath. Hauptschule, außerdem die kath. Kirchengemeinde St.Franziskus und die Ev.Stadt-Kirchengemeinde Marl   und natürlich das Ernst-Reuter Haus/AWO Migrationsdienst.  

Es hat als Gesamtthema „Kinder!Kinder“ .Schirmherr: Heinz Hilgers (Präsident vom Kinderschutzbund in Deutschland).

Alle Veranstaltungen sind eintrittsfrei.  Teilnahme ohne Voranmeldung.

Auftakt: Sonntag, 16. September 2018 um 17 Uhr in der Synagoge in Recklinghausen (Am Polizeipräsidium 3).Es wirken mit Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den drei Religionen: Jüdisch: der gemischte Chor „Chag Sameach“ der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, Leitung: Diana Zabyelina. Christlich: Der Ökumenische Kinderchor St. Michael/“Gummibärenbande“ Paulus, Leitung: Nicole Ahlert. Sowie der christliche „Rainbow“-Gospelchor  der ESM ,Leitung: Charlotte Charlier. Islamisch: Der muslimische Kinderchor Friedensweg, Leitung: Mona Miriyam Lihehdheb und der Instrumentalkreis Ilahi Grub der Fatih-Moschee Marl,Leitung Abdullah Özsay. Nach dem Konzert wird zu einem koscheren Buffet für viele Gespräche eingeladen.Ende vom ganzen: 19 Uhr. Kooperationspartner: Abrahamisches Forum in Deutschland e.V. (Sitz: Darmstadt).  .

Die Verantwortlichen der CIAG Marl/Abrahamsfest Marl haben im Juni2018 beschlossen:

Ein dreiköpfiges interreligiöses Frauen-Team repräsentiert die Arbeit nach außen. Fortgesetzt wird natürlich die Gemeinsame Verantwortung, die freie Breite der Initiativen der einzelnen und der beteiligten Gruppierungen,  die Koordination in monatlichen Plenumstreffen und vierteljährlichen Steuerungsgruppen-Treffen.

Nennen wir das Problem beim Namen. Es heißt nicht Migration. Es heißt Rassismus.

Vom „gefährdeten Rechtsstaat“ in Ellwangen über die „Anti-Abschiebe-Industrie“, vom „BAMF-Skandal“ über „Asylschmarotzer“, von der „Islamisierung“ bis zu den „Gefährdern“: Wir erleben seit Monaten eine unerträgliche öffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten Überbietungswettbewerb der Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Die politischen Debatten über Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert – und kaum jemand lässt es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen.